Starkes EEW-Netzwerk zahlt sich auch im Bereich der Ausbildung aus

Auszubildende sammeln internationale Erfahrung in der EEW-Gruppe

 

„Wir legen großen Wert auf die Qualität unserer Ausbildung. Insofern ist es in unseren Augen wichtig, dass unsere Nachwuchskräfte bereits während der Ausbildung das internationale Netzwerk der EEW-Gruppe und unsere weltweiten Standorte kennenlernen“, sagt Christoph Schorge. So haben die Erndtebrücker Auszubildenden neben einem Aufenthalt in unserem Werk in Rostock, der den Auszubildenden im zweiten Lehrjahr angeboten wird, im dritten Lehrjahr die Möglichkeit unsere beiden Werke in Korea kennenzulernen.

Während bereits im Sommer des vergangenen Jahres die gewerblichen Auszubildenden aus dem Erndtebrücker Werk die beeindruckenden Dimensionen der Monopile-Fertigung in Rostock kennenlernen durften, waren Anfang Oktober vier Auszubildende aus Rostock zu Gast in Erndtebrück.
In der ersten Woche erkundeten die Lehrlinge die hauseigene EEW-Lehrwerkstatt bei Weldec. Hier zeigte man ihnen die allgemeinen Tätigkeiten der angehenden Konstruktions- und Industriemechaniker. In der zweiten Woche erhielten sie Einsatz in der Rohrproduktion. Hier lernten die Auszubildenden den Herstellungsprozess des Erndtebrücker Produktportfolios kennen. So konnten die Lehrlinge in den Fertigungsabschnitten Blechkantenfräse, Endenbearbeitung, Rohrbrennanlage und die Instandhaltung unterstützen. Austausch EEW Erndtebrück - EEW Korea Den spannenden Schritt in einem ausländischen EEW-Werk internationale Erfahrung zu sammeln, wagten bereits im Juli vergangenen Jahres die angehenden Konstruktionsmechaniker Kevin Weiß, Marcel Grebe, Pascal Ernst und Philipp Schruttke.                    

Während des dreiwöchigen Aufenthaltes in Sacheon an der Südküste Südkoreas konnten die vier jungen EEW-Mitarbeiter einen Einblick in die Kultur und Lebensweise ihrer südkoreanischen Kollegen erhalten.
„Am Anfang machten uns die extremen Temperaturen schon ein wenig zu schaffen. Nachts hatten wir manchmal noch 30 Grad und am Tag stieg die Temperatur auf über 40 Grad. Das war schon sehr ungewohnt“, berichtete Kevin Weiß. Die Mitarbeit in den zwei Werken bestand hauptsächlich aus den vertrauten Schweißprozessen an den UP-Anlagen. Eine besondere Aufgabe wurde den Lehrlingen in ihrer letzten Woche zuteil. „In der dritten Woche waren wir in der Instandhaltung eingesetzt. Hier durften wir den Schlossern helfen, eine neue UP-Schweißanlage von der EEW-Tochter Weldec aufzubauen“, erzählte Marcel Grebe.      

Neben dem betrieblichen Aufenthalt, organisierten die koreanischen Kollegen ein umfangreiches Sight Seeing-Programm, um Land und Leute kennenzulernen. Auf dem Plan standen unter anderem eine Stadtführung durch Busan, der zweitgrößten Stadt Südkoreas, eine Führung durch ein traditionelles Freilichtmuseum und ein Tag im Freizeitpark. „Es war wirklich eine interessante Erfahrung und wir sind dankbar, Teil dieser Reise gewesen zu sein“, so das positive Fazit von Kevin Weiß.
Auch Ausbildungsleiter Guido Blankenstein begrüßt das Austauschprojekt: „Ich bin von diesem Austauschprogramm überzeugt. Die gewerblichen Auszubildenden haben so die Möglichkeit nicht nur die verschiedenen Werke mit ihren Produkten und Fertigungsprozessen kennenzulernen, sondern erwerben auch wichtige soziale und interkulturelle Kompetenzen. Das macht sich im weiteren Verlauf der Ausbildung positiv bemerkbar“.