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EEW SPC beeindruckt mit Beschichtungsinnovation

Anfang 2017 wurde die weltweit erste Anlage für das automatisierte Aufbringen von Thermal-Sprayed-Aluminium (TSA) für Monopiles in Betrieb genommen und erweist sich als doppelt so schnell wie herkömmliche Beschichtungsverfahren.

Dieses innovative Beschichtungskonzept wurde in Kooperation mit KREBS Korrosionsschutz GmbH zum ersten Mal im Zuge des Offshore Wind Projekts Arkona, ein Joint Venture von E.ON und Statoil, eingesetzt. Nicht nur, dass die Beschichtung schneller als geplant ausgeführt werden konnte, auch die erzielte Qualität der Beschichtung in Bezug auf Gleichmäßigkeit, Ebenheit, Maßhaltigkeit und optischen Eindruck ist absolut überzeugend.

In diesem Auftrag wurde eine vollflächige Aluminiumbeschichtung einschließlich Epoxy (Kunstharz)-Versiegelung der Außenfläche aufgebracht. Aufgrund des „selbstheilenden“ Langzeitverhaltens kann durch chemische Reaktionen bei den Monopile-Fundamenten auf einen zusätzlichen kathodischen Schutz wie z.B. Opferanoden verzichtet werden. Zudem entfallen Korrosionsschutzreparaturen in den TSA-beschichteten Bereichen, was sich besonders bei einer Betriebsdauer von mehr als 20 Jahren bemerkbar macht und Kosten spart. Weiterhin leistet EEW SPC damit einen großen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung im Vergleich zu herkömmlichen kathodischen Schutzsystemen.

Mit dem TSA-Verfahren können Monopiles serienmäßig mit einem Durchmesser von bis zu 10 Meter und einer Länge von bis zu 100 m beschichtet werden.

Foto: Krebs/u.koch@mbu-gmbh.de