Jobs bei EEW finden +49 2753 609-0 info@eew-group.com

Wir treiben die Energiewende „made in Rostock“ weiter voran

Werkserweiterung im Rostocker Seehafen

Mehr Platz für größere Monopiles

Die EEW plant, ihren Standort im Rostocker Hafen zu erweitern. Hier produziert sie vor allem Monopiles – große Stahlfundamente für Offshore-Windkraftanlagen. Der weltweite Bedarf geht zu immer größeren Monopiles, für deren Dimensionen die Produktion im bestehenden Werk nicht ausgelegt ist. Deshalb soll bis 2030 angrenzend eine neue Produktionslinie entstehen – und die Zukunft eines der wichtigsten Industriebetriebe Mecklenburg-Vorpommerns sichern.

Die Werkserweiterung hilft dabei…

50 +

zusätzliche Monopiles pro Jahr zu produzieren.

1000 +

bestehende Arbeitsplätze zu sichern und viele neue zu schaffen.

2,600,000

weitere Haushalte mit grünem Strom zu versorgen.

„Mit der Erweiterung unseres Standorts können wir einen wichtigen Impuls für die Wirtschaft Rostocks und der Region setzen – indem wir die Arbeitsplätze zahlreicher Menschen vor Ort langfristig sichern und weitere schaffen.“ 

Robert Dreves, Geschäftsführer EEW SPC 

Warum will die EEW den Standort in Rostock erweitern?

Entwicklung im Markt

Aktuell produziert die EEW in Rostock Monopiles mit Durchmessern von bis zu 10 Metern. Eine Erweiterung der Produktionslinie sorgt dafür, dass der Standort Rostock auch in einigen Jahren noch marktgerecht produzieren kann – mit Durchmessern von bis zu 15 Metern. So sichert die EEW dessen Zukunft.

Beitrag zur Energiewende

Mit der neuen Produktionslinie könnte die EEW ihren Beitrag zu Deutschlands Ausbauzielen für die Offshore-Windenergie weiter vergrößern: Jährlich würden so zusätzliche 50 bis 70 Monopiles mit einem Durchmesser von 12 bis 15 Metern produziert. Die damit erbauten Windkraftanlagen könnten bis zu 2,6 Mio. Haushalte pro Jahr mit erneuerbarer Energie versorgen.

Stärkung des Standorts

Die Werkserweiterung würde einen wichtigen nationalen Hersteller im Bereich der erneuerbaren Energien stärken. Das Unternehmen ist mit der Region Rostock und den Menschen vor Ort eng verbunden: die EEW produziert hier seit 2008 und beschäftigt über 1.000 Mitarbeitende. Zu den eigenen Angestellten kommen rund 10.000 Menschen, die bei den Zulieferern in der Umgebung arbeiten. Mit den erweiterten Produktionskapazitäten würde die EEW nicht nur diese Arbeitsplätze langfristig sichern, sondern auch eine Vielzahl neuer Stellen schaffen.

Auf welchen Flächen plant die EEW die Erweiterung?

Die EEW benötigt rund 40 Hektar zusätzlicher Fläche, um das bestehende Werk um eine neue Produktionslinie zu erweitern. Dafür hat die EEW verschiedene Standortmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern geprüft. Die Erweiterung des bestehenden Werks in Rostock stellte sich als einzig machbare Lösung heraus.

Die betreffende Erweiterungsfläche grenzt direkt an den Standort an: Sie liegt im Rostocker Seehafen zwischen dem Kraftwerk und der A19. Dadurch kann die EEW den bestehenden seeschifftiefen Wasserzugang und vorhandene Infrastruktur nutzen. Die Hafennähe ist besonders wichtig, weil die großen Rohrkomponenten nicht über weite Strecken an Land transportiert werden können.

Von der Werkserweiterung sind insgesamt etwa 27 Hektar Waldfläche betroffen. Dazu zählt auch ein 14 Hektar großer, geschützter Landschaftsbestandteil innerhalb der Waldfläche „Swienskuhlen“. Das macht ungefähr 20 Prozent der geschützten Gesamtfläche aus.

Alle Eingriffe in Natur und Umwelt werden in der Nähe entsprechend der gesetzlichen Regelungen kompensiert. Die EEW befindet sich hierzu in engem Austausch mit den zuständigen Stellen der Stadt und des Landes sowie den Umweltverbänden.

„Auf unseren Rostocker Monopiles fußt schon seit Jahren die Versorgung zahlreicher Haushalte mit grünem Strom. In Zukunft wollen wir unseren Beitrag zur Energiewende weiter ausbauen – dafür müssen wir unser Werk erweitern.“

Sascha Hofmeister, Geschäftsführer EEW SPC

Sie haben Fragen?

Gern beantworten wir Ihre Fragen zur geplanten Erweiterung des Standorts der EEW am Rostocker Hafen. Treten Sie mit uns in den Austausch! 

Robert Dreves

Geschäftsführer EEW SPC

Birte Zielasko

Unternehmenskommunikation EEW SPC

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Monopiles sind große Stahlfundamente für Offshore-Windkraftanlagen. Sie können bis zu 120 Meter lang sein, einen Durchmesser von bis zu 15 Metern haben und über 2.000 Tonnen wiegen. 

Derzeit wird am Abschluss der Voruntersuchungen gearbeitet, dazu zählen ökologische Erhebungen und die Ausarbeitung möglicher Ausgleichsmaßnahmen. Zeitnah soll dann auch das formelle Genehmigungsverfahren beginnen, das von der Konzept- und Vorplanung bis hin zur Ausführungsplanung reicht. Nach Erteilung der Genehmigungen und des Baurechts für die Erweiterung, beginnen schließlich die Vergabeprozesse sowie die Bauphase und die Installation der ersten Maschinen.

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat das Waldgebiet „Swienskuhlen“ durch eine städtische Verordnung zum geschützten Landschaftsbestandteil erklärt. Aus „überragenden Gründen des Wohls der Allgemeinheit“ wäre eine anderweitige Nutzung des Gebiets jedoch möglich. Die Bedeutung des Produktionsstandorts von EEW für die Region und für das Land spricht dafür, dass dessen Erhalt und Ausbau im hohen öffentlichen Interesse liegen. Mit einem optimierten Flächenlayout des Geländes erscheint eine Teilinanspruchnahme der Fläche "Swienskuhlen" im Umfang von 14 Hektar möglich. Dies entspricht etwa 20 Prozent des 69 Hektar großen, in der städtischen Verordnung erfassten Waldgebiets. Mit dem Beschluss der Rostocker Bürgerschaft am 4. März 2026 wurde die Verwaltung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock damit beauftragt, alle notwendigen Planungsvoraussetzungen für die Betriebserweiterung der EEW zu schaffen.

Kompensationsmaßnahmen für die in Anspruch zunehmende Waldfläche – etwa das Pflanzen neuer Bäume – scheinen nach erster Beurteilung der Regionalplanung in der Nähe des Eingriffsortes möglich. Diese ergeben sich zum einen aus bislang nicht ausgeschöpften Ausgleichspotenzialen am benachbarten Gewerbegebiet Hinrichsdorf sowie aus einer bereits geplanten Waldmehrungsmaßnahme zwischen Toitenwinkel und Krummendorf. Die Kompensationsflächenplanung der Hansestadt Rostock bietet weitere, auch über das Stadtgebiet hinausgehende, Möglichkeiten.